Dr. Anke Tappe-Theodor · Speyer

Zwischen Wissen und Spüren.

Neugierig, forschend und offen für das, was sich nicht sofort zeigt. Ich glaube an die leisen Dinge, und daran, dass das Wesentliche oft jenseits dessen liegt, was wir hören oder sehen können.

Anke Tappe-Theodor am Schreibtisch, lächelnd
Mein Weg

Ich wollte immer wissen, wie die Dinge funktionieren.

Das war der rote Faden, so lange ich denken kann. Studiert habe ich Chemietechnik und Biotechnologie, abgeschlossen als Diplomingenieurin. Danach kamen Master, Promotion und Habilitation. Über zwanzig Jahre lang habe ich erforscht, wie Reize im Nervensystem weitergeleitet werden.

Es ging dabei um Mechanismen, um allgemeine Abläufe, die für alle gelten. Ich weiß eine Menge darüber, wie der Mensch theoretisch funktioniert.

Nur funktioniert niemand theoretisch. Wie es einem bestimmten Menschen gerade geht, hängt an ganz anderen Dingen: an seinen Lebensumständen, an dem, was er erlebt hat, daran, wie feinfühlig er ist und wie viel Druck er verträgt. Daran, wie einer eben gestrickt ist. Zwei Menschen mit denselben Messwerten brauchen selten dasselbe.

Irgendwann kam eine Frage auf, die sich nicht mehr wegschieben ließ: Wofür mache ich das eigentlich? Was ist meine Aufgabe hier? Was gibt mir Sinn, was mache ich wirklich gern, und was davon kann ich richtig gut?

Nicht das Interesse an der Forschung hatte sich verschoben, sondern die Frage dahinter. Ich wollte mit Menschen arbeiten, direkt.

Den Anstoß gaben oft Zufälle, die sich später nicht mehr wie Zufälle anfühlten. Auf das Bio-Tuning bin ich 2018 gestoßen, im Auto auf dem Weg zur Uni. Beim Heal Summit, einem Online-Kongress von Younity, hörte ich ein Interview mit Dr. Jeffrey Thompson, dem Entwickler der Methode. Vier Jahre später habe ich die Ausbildung bei ihm gemacht. Zu den ätherischen Ölen kam ich über Britta Hildebrand und das Buch „Die Weisheit der Pflanzenseelen“. Vor allem die Wirkung des Öls Copaiba hat mich neugierig gemacht.

Meine Arbeit verbindet seitdem Forschungswissen mit Intuition. Was mit wissenschaftlicher Neugier begann, wurde zu einem Weg voller feiner Impulse und immer wieder diesem Gefühl: Da ist noch mehr.

Ich begann, Ausbildungen nicht mehr strategisch zu wählen, sondern weil etwas in mir spürte: Das gehört jetzt zu meinem Weg.

Was mich leitet

Selbstfürsorge beginnt mit dem ehrlichen Blick nach innen.

Und mit dem Mut, sich selbst wirklich zuzuhören. Es geht mir nicht um Optimierung, sondern um Verbindung: mit dem eigenen Rhythmus, den eigenen Bedürfnissen, den eigenen Grenzen. Einfach, echt, im Tempo, das zu dir passt.

Optimieren heilt keine Erschöpfung.

Aus- und Weiterbildung

Wo ich es gelernt habe.

Zur Aromatherapie: Ich habe sie aus wissenschaftlicher Neugier gelernt, nicht als Angebot. Sie darf in Deutschland nur von Ärztinnen und Heilpraktikern angewendet werden. Ich biete sie nicht an. Das Wissen fließt trotzdem in mein Verständnis davon ein, wie Menschen auf Reize reagieren.

Ich habe für alle Ausbildungen Zertifikate. Sie hängen nur nicht an der Wand. Wenn du sie sehen möchtest, schicke ich sie dir gern zu.

Und sonst

Privat.

Jahrgang 1974, verheiratet, drei Söhne, die übrigens großartig sind.

Ich liebe den Sommer und das Licht, die Natur und vor allem den Wald. Dorthin gehe ich, wenn ich Ruhe brauche. Und ich gestalte gern mit den Händen: Ich stelle Schmuck her, das ist meine Form von Meditation. Hin und wieder habe ich Fernweh.

Ich glaube an Dankbarkeit, auch an die vorausschauende, für das, dessen Nutzen sich erst später zeigt. Und daran, dass „geht nicht“ oft einfach nur heißt: „noch nicht“.